Vorwort

Mit der Zeitschrift grenzwertig stärkt das Multikulturelle Zentrum Trier e.V. eine emanzipatorische Sichtweise auf Migration und Menschenrechte. Wir haben neue Artikel erstellt und gesammelt, die vor allem Missstände für Geflüchtete kritisieren.

Unsere Autor*innen sind Stellvertreter*innen und Geflüchtete. Jules Tüscher untersucht die Affäre um den kollektiven Taschengeldentzug in der Trierer Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende und fordert die Einrichtung einer unabhängigen Beschwerdestelle als Korrektiv für die Willkür der Behörden. Antonia Neuberger fordert eine Krankenkassenkarte für Geflüchtete – auch in Flächenbundesländern. Miriam Schmitz setzt sich mit Flucht und Duldung aus traumapsychologischer Sicht auseinander. Alireza Haidari kennt den Zustand der Duldung selbst und öffnet uns seine Gefühlswelt. Jae-Soon Joo-Schauen wirft einen kritischen Blick auf das Mainstream-Verständnis von arrangierten Ehen und die sexistische Realität, unter der geflüchtete Frauen besonders leiden. Oksana Siruk gewährt einen Einblick in die Situation intern geflüchteter Personen in der Ukraine.

Viel Spaß beim Lesen.

Matthias Köberlein für die grenzwertig-Redaktion

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